Kräht der Hahn früh auf dem Mist, …

… dann bleibt das Ergebnis, wie es ist: Nach ca. drei Stunden Diskussion mit überwiegend vernünftigen Beiträgen hat die GA (General Assembly) der IOI 2013 entschieden, das Auswertungsergebnis des ersten Wettbewerbstages unverändert anzuerkennen. Und das, obwohl die Verantwortlichen durchaus bekannten, dass der Verlauf der Klausur “not perfectly fair” war. Dabei hat der faktische Ausfalls der Feedback-Funktion in verschiedener Weise Einfluss auf das Ergebnis gehabt: Die Reihenfolge der Bearbeitung der Aufgaben spielte eine Rolle (was nicht der Fall sein sollte), und Teilnehmer, die zuerst gründlich nachdenken, bevor sie Lösungen abschicken, bekamen weniger Feedback als die “schnellen Submitter”.

Vermutlich war die Angst bei vielen zu groß, mit einer niedrigeren Gewichtung des heutigen Ergebnisses einen Präzedenzfall zu setzen. Am Ende stimmten 36 Delegationen für die Beibehaltung der Punktwertung, während 32 Delegationen sich dem deutschen Vorschlag anschlossen, das Resultat des heutigen Tages nur mit 80% in die Gesamtwertung einfließen zu lassen (und das des zweiten Tages dann mit 120%).

Trotz der “Abstimmungsniederlage” kann das deutsche Team mit den Ergebnissen nicht unzufrieden sein. Juliane liegt auf einem sehr guten 12. Rang, der im Gesamtklassement eine Goldmedaille bedeuten würde, und auch die deutschen Jungs, insbesondere Paul und Lukas, haben noch Chancen auf Medaillen.

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