Das CEOI-Team reist zuerst ohne Team-Leader Katharina an. Für uns lief die Anreise reibungslos, Wartezeit wurde mit Tichu-Runden und Würfeln auf Discord verbracht. In Ljubljana wurden wir per Auto abgeholt und zur Unterkunft gebracht. Eigentlich hatten wir uns das Einchecken sehr entspannt vorgestellt, doch das hat sich nicht bewahrheitet. Wir bekamen nicht direkt die Zimmerschlüssel, sondern wurden durch das Haus geführt. Teilweise durfte sogar das Zimmer ausgewählt werden, allerdings war es nötig, den Schlüssel erst wieder unten im Erdgeschoss abzuholen. Dabei mussten wir schnell sein, denn nach uns sollten andere, wartende Teams auch noch die Führung bekommen. Einige Verwirrung gab es dann auch noch, als Daphne ein Zimmer mit Katharina teilen sollte. Das dürfte den Regeln nach gar nicht erlaubt sein, wo doch Katharina als Team-Leader an den Abenden vor den Contests nach dem GA-Meeting nicht mehr mit den Teilnehmern kommunizieren sollte.

Nachdem endlich alles geklärt und unser Gepäck auf den Zimmern verstaut war, ging es für uns in die Innenstadt. Dort stärkten wir uns und wollten auch noch ein wenig die Stadt erkunden, doch recht bald schien sich ein Gewitter anzubahnen und es fing an zu regnen. So fuhren wir wieder zurück zur Unterkunft, wo natürlich wieder Tichu gespielt wurde; Zeit, die Stadt zu sehen, wird es später auch noch geben.

Team Leader Katharina auf Sidequests: Da ich es mit möglichen Zugverbindungen und nicht vorhandenen Vertrauen in die deutsche Bahn, nicht rechtzeitig nach Frankfurt schaffen konnte, hatte ich stattdessen am Abend einen Flug von München. Da beim Rest des Teams zum Glück alles glatt lief, nahm ich dafür alle erdenklichen Unterbrechungen mit: Bauarbeiten auf der Strecke, ein defekter Zug blockiert das Gleis, aufgrund zu großer Verspätung endet der Zug heute in Nürnberg anstelle von München. Nachdem ich es noch gerade so rechtzeitig (innerhalb von 7 Stunden) bis zum Flugzeug geschafft hatte und nun doch beinahe hoffte, ich hätte das Schlimmste überstanden, rollten wir über das Startfeld, bereit zum Abheben und… blieben erstmal noch eine Stunde genau dort stehen, denn genau in diesem Moment begann es zu gewittern. 😄 Aber auch ich schaffte es dann irgendwann ins Dormitory.