Illuminiertes Intermezzo vor abschließenden Auszeichnungen

Juni 28th, 2024

Nach all den intellektuellen Herausforderungen entschieden wir uns an diesem Morgen für sportliche Betätigung im Team. In diesem Fall meinte das einen erbitterten Lasertag-Kampf gegen die Österreicher. Im direkten Vergleich konnten wir leider nicht gewinnen.

Gute Laune und breites Lächeln trotz vernichtender Niederlage.

Aber statt uns mit diesem Misserfolg auseinanderzusetzen, fuhren wir zur Closing Ceremony und feierten die guten Ergebnisse der deutschen Teilnehmer: Simon durfte sich über eine Bronze- und Maksym über eine Silbermedaille freuen. Robin wurde zwei Mal lobend erwähnt: Für seine insgesamt gute Punktzahl am zweiten Tag und die vollständige Lösung der Aufgabe “Toy“. Leider gibt es bei der CEOI keine offiziellen Honourable Mentions.

vlnr.: Robin, Simon, Maksym, Youssef

Morgen verabschieden wir uns (sehr) früh morgens von Brno und machen uns auf den Weg zurück nach Deutschland. Die nächste Olympiade ist dann die IOI in Ägypten Anfang September, zu der auch zwei Mitglieder des diesjährigen CEOI-Teams fahren.

Intensive Anstrengung

Juni 27th, 2024

Für Zuschauer war der zweite Contest äußerst spannend, weil sich unsere Teilnehmer auf dem Scoreboard und insbesondere zwischen den Medaillenrängen eifrig hin- und herbewegten. Am Ende ergab sich das folgende Ranking:

  • Maksym ist 13. und somit genau an der Grenze zwischen Silber und Bronze.
  • Simon konnte sich auf den 16. Platz und damit einen sehr guten Bronzerang vorkämpfen.
  • Robin machte einen Sprung nach oben und liegt als 30. nur knapp hinter dem Bronzebereich.
  • Youssef erzielte ebenfalls eine starke Punktzahl, mit der er sich auf einen 38. Platz verbesserte.

Zwischenzeitlich schien es aufgrund sehr ähnlicher Punktzahlen, als hätten Simon und Maksym gemeinsam trainiert…

… was auch auf Youssef und Robin zutrifft.

Das vollständige Ranking kann hier eingesehen werden. Es kann sich theoretisch noch durch Einsprüche verändern, dies ist aber eher unwahrscheinlich. Über die Zuteilung der Medaillen wird dann heute Abend entschieden.

Gestern Abend waren unsere Teilnehmer noch laufen – dies ist kein Running Gag!

Imperiale Ingenieurskunst und angriffslustige Anaconda

Juni 26th, 2024

In drückender Hitze (das versprochene Gewitter blieb leider aus) war der heutige Tag einer mehrteiligen Exkursion gewidmet, deren erste Station ein archäologisches Museum bildete. Dieses fokussierte sich nicht auf eine englischsprachige Übersetzung seiner Hinweistafeln, sondern auf die sehr frühen Entwicklungsstadien des Menschen und das Leben der indigenen Bevölkerung im Amazonas-Gebiet.

Simon hat ein neues Haustier gefunden.

Wofür wird hier wohl angestanden?

Diese heilige Anaconda hat mit Python nichts am Hut.

Als neues Verkehrsmittel wurde dann ein Boot verwendet, das einen wunderbaren Brokkoli servierte (überraschenderweise keine Ironie nötig) und uns an der Burg Veveří (benannt nach einem angriffslustigen Eichhörnchen) absetzte. Diese beinhaltete angeblich ein Musterbeispiel Österreich-Ungarischer Brückenbaukunst und war ziemlich stolz auf die Besuche von Winston Churchill.

An Bord hat Robin alles unter Kontrolle.

So besonders sieht die Brücke gar nicht aus.

Vier nachdenkliche Teilnehmer.

Schön.

Interessante Innenstadt und anspruchsvolle Aufgaben

Juni 25th, 2024

Heute Morgen fand der erste Contest statt. Die Teilnehmenden mussten also schwer schuften, um drei äußerst realitätsnahe Probleme zu lösen. Dazu gehörten die Rettung der tschechischen Marine vor dem (metaphorischen!) Untergang, die Unterstützung von Lehrkräften, für die die letzten COVID-Tests schon Jahrzehnte zurückliegen und eine Aufgabe, über die keine guten Witze gefunden werden konnten.

Währenddessen hatte die Teamleitung als Ausgleich zum gestrigen, siebenstündigen Übersetzen der Aufgaben Zeit, sich in der Stadt umzusehen und fotojournalistisches Material zur verpassten Stadttour am Vortag zu produzieren.

So war der Blick der Teilnehmer auf die Stadt…

… und dies war unser erstes Bild. Ein Euro entspricht ca. 25 tschechischen Kronen.

In Brno gibt es ganz schön viele Kirchen…

… und noch mehr Statuen eines Heiligen namens “Sankt Primitivus”.

Wichtiger als ein Heiliger ist natürlich diese bekannte Zeichentrickfigur, die ursprünglich aus Prag stammt.

Gleichzeitig ließ sich beobachten (das Ranking wurde hier veröffentlicht), wie die Punktzahlen der deutschen Teilnehmer stiegen und stiegen. Am Ende lagen Maksym und Simon stabil in den Bronzerängen, während sich Robin und Youssef (voneinander getrennt durch gerade einmal 0,52 Punkte) in Reichweite dazu befanden. Das Teilnehmerfeld ist aber insgesamt noch recht dicht beisammen, sodass im zweiten Contest alles passieren kann!

Die Teilnehmer besprechen die Ergebnisse.

Inkrementelle Anreise

Juni 24th, 2024

Gestern startete die Zentraleuropäische Informatik-Olympiade (CEOI) in Brno in Tschechien! Für uns begann sie mit einem recht frühen Weckerklingen und einer langen Bahnfahrt. Zumindest für diejenigen, die ihren Zug nicht verschlafen hatten. Aber nach und nach sammelte sich das deutsche Team, bestehend aus Simon Bachran, Robin Haselhorst, Maksym Shvedchenko und Youssef Bellahcen in gemeinsamen Zügen. Dort wurden mangelnde Tichu-Kenntnisse auch sofort ausgeglichen.

Hier haben Robin und Simon Zeit, für ein Foto zu posieren. Die Gleisnummer unseres Anschlusszuges war fünf Minuten vor Abfahrt nämlich noch nicht bekannt.

Abends schloss sich dann auch Maksym an, um einen ersten Ausblick auf die Stadt zu genießen.

Nachdem wir die Fahrkartenautomaten vor Ort kraft unserer informatischen Fähigkeiten überlistet hatten, erreichten wir gerade rechtzeitig zum Abendessen eine Mensa, die ein unerwartet grandioses und umfangreiches vegetarisches Mahl darbot.

Nach einer Nacht, in der die einen stundenlang Karten spielten und der andere stundenlang Bus fuhr, begann der Tag heute mit einer Stadttour. Von dieser waren die Teamleader leider ausgeschlossen. Erst bei der ungewöhnlich kurzen Opening Ceremony – die somit immerhin als effizient bezeichnet werden kann – waren wir wieder vereint.

Hier das vollständige Team in Begleitung unseres Local Guides Babeta und ausgestattet mit jeder Menge Merch.

Aktuell befinden sich die Teilnehmer in der Practice Session. Diese könnte schon deswegen länger dauern, weil die Organisatoren die mitgebrachten Tastaturen unbedingt selbst an die Computer anschließen wollen. Eigene Tastaturen sind aber auch nötig – tschechische Tastaturen wirken zwar ziemlich mächtig (mit bis zu FÜNF Symbolen auf einer Taste!), sind aber doch recht gewöhnungsbedürftig.

Diese Tastatur konnte sich wohl nicht zwischen QWERTZ und QWERTY entscheiden.

Selbstgemachtes Sightseeing

Mai 8th, 2024

Da es uns die vergangenen Tage so viel Spaß gemacht hat, früh aufzustehen, sind wir auch am Abreisetag frühmorgens losgezogen, um noch ein wenig Vilnius zu erkunden. Noch nicht einmal die plötzliche Kälte (Hä? War nicht die Idee, dass es an jedem Tag außer am Exkursionstag warm und sonnig ist?) hat uns aufgehalten, sondern eher dazu geführt, dass sich unsere Coaches in laufende Deutschland-Flaggen verwandelt haben. Zuerst hat es uns in einen Stadtwald verschlagen, wo wir eine sehr lange und stufige Treppe hochgelaufen sind. Die Aussicht und das Freilichttheater, die wir dort vorgefunden haben, waren allerdings wirklich sehr beeindruckend.

Die Aussicht auf eine Seite von Vilnius und eine der Deutschlandflaggen

Das waren aber noch nicht genug Berge für uns. Also sind wir gleich zum nächsten Berg gelaufen, auf dem der Gediminas-Turm, mit einer fantastischen Aussicht auf Vilnius, steht.

Wären wir ein vollständiges Team gewesen, hätte man es wohl auch besser erkennen können, was wir darstellen. An die Figuren vom dänischen BOI-Logo aus 2023 wären wir aber definitiv nicht rangekommen.

Da der Wind sehr windig war, sind wir zurück zum Hotel gegangen und erst im Flugzeug zu den Wolken zurückgekehrt.

Atemberaubender Abschluss

Mai 7th, 2024

Wenn dieses Licht nicht atemberaubend ist, was dann?

Traumhafte Vorspeisen am deutschen Tisch, von denen einige sogar vegan waren. Und der brennende Kuchen soll sehr gut gewesen sein

Informatikerfreundliche Erklärung des Ablaufs der Preisverleihung. Laufzeit: O(len(awardees)) Was in diesem Algorithmus gefehlt hat, war der Chor, der jeden Medaillenträger besungen hat.

Dieser Code gibt zuverlässig eine -1 aus (zumindest in der Contestumgebung) und hat sich damit einen der begehrten Sonderpreise gesichert

vlnr: Jascha, Dima, Maksym, Shuheng, Martha, Selma

Quiz: Welchem Zweck dient dieses beeindruckende Gebäude? Antwort im Tooltip