Archive for the ‘CEOI’ Category

Zwei Silbermedaillen im sonnigen Saarland

Sonntag, September 5th, 2021

Da es den nicht Food-bloggenden Teilen der Teamleitung gestern nach dem Contest scheinbar die Sprache verschlug, sei dessen Ergebnis hier nun nachgereicht. Nachdem Lucas und Marc schon am ersten Tag gut abgeschnitten haben, konnten sie ihre Position nochmal ausbauen: Beide erhalten eine Silbermedaille. Herzlichen Glückwunsch! Erik war mit einer ebenfalls guten Leistung von Bronze nicht allzu weit entfernt.

Unsere Medaillenträger Marc und Lucas – dabei ist der Begriff Medaillenträger noch nicht wörtlich zu verstehen, denn die Medaillen müssen erst per Post versendet werden.

V.l.n.r.: Marc, Lucas, Erik und Bumjun.

Auffällig war am zweiten Wettbewerbstag, dass es bei einer Aufgabe nicht nur keine vollständige Lösung gab, sondern tatsächlich nicht ein einziger Punkt vergeben wurde. Ursprünglich erachtete die Teamleitung diese Aufgabe als eher einfach—oder zumindest nicht als de facto unlösbar. Wohl um die viel zu schwere Aufgabe auszubalancieren, ersonnen die Ausrichter eine tatsächlich sehr einfache Aufgabe, bei welcher dann auch prompt fast das gesamte Teilnehmerfeld eine vollständige Lösung erzielte.

Grüße von der lokalen Fauna – wahrscheinlich harmlos, aber besser trotzdem nicht anfassen!

Erfolgreicher Abschluss der Wettbewerbe

Samstag, September 4th, 2021

Wie bereits in den vergangenen Tagen, verlief der zweite Wettbewerbstag sehr zufriedenstellend und sättigend.

Bereits zum Mittagessen wurde ein hervorragender Imbiss serviert, bestehend aus Sandwich, Laugengebäck, sowie Käsespießen und Gemüsestreifen mit Kräuterdip. Ein besonderes kulinarisches Erlebnis ergab sich durch den Genuss der Speisen in unserem Seminarraum mit Ausblick auf die nahezu unberührte saarländische Landschaft.

Das Abendessen war asiatisch angehaucht: Als Vorspeise gab es Frühlingsröllchen und Hauptgericht gebratene Nudeln. Den Abschluss bildete dann ein Melonencocktail mit leckerem Zitroneneis.

Zum Hauptgang: Rindergeschnetzeltes mit gebratenen Nudeln.

Als Beilage: Ein vorzüglicher Salat.

Als Dessert: Melonencocktail mit Zitroneneis.

Auch wenn die Präsentation nicht wirklich gegen die der gestrigen bayerischen Creme oder der vorgestrigen Mirabellencrumble ankam, war auch das heutige Essen ein Erlebnis für unsere Geschmacksnerven.

Bereits vorgestern: Mirabellencrumble mit Vanillesauce.

Auf und Ab im Saarland

Samstag, September 4th, 2021

Nach einem letztlich doch zufrieden stellenden ersten Wettbewerbstag (Lucas Platz 11/48, Marc 17/48; gesamtes Ranking: https://ceoi.hsin.hr/ranking/Ranking.html) ging es am gestrigen Freitag darum, umliegende Teile des Saarlandes zu explorieren. Ziel unserer Wanderung war die Sommerrodelbahn auf dem benachbarten Peterberg, bei der wir sodann den Nachmittag verbrachten.

Aktuell läuft der zweite Contest. Die Aufgaben scheinen etwas leichter zu sein—hoffen wir, dass Lucas und Marc ihre Medaillenränge (Silber und Bronze) von Tag 1 behaupten können; vielleicht reicht es ja sogar noch zu Bronze für Bumjun oder Erik.

Das Ziel unserer Wanderung, gesehen aus dem Raum “Berlin”

Große Architektur im Saarland: Auf unserer Wanderung besichtigten wir die Brücken der örtlichen Autobahn 1 von unten.

Der Ausblick von der Sommerrodelbahn, den man bei der 6-minütigen Fahrt auf den Peterberg im Rücken hatte. Oben links im Bild: Unsere Unterkuft.

Die Teilnehmer beim Wandern.

Nein, dies ist immer noch kein Food-Blog. Das gereichte Essen bleibt dennoch ein Schmaus sowohl für Gaumen als auch Auge.

CEOI in Kroatien in Berlin im Saarland

Donnerstag, September 2nd, 2021

Zum letzten Mal in diesem Jahr haben wir uns nun für eine Olympiade zusammengefunden: In den kommenden Tagen wird sich unser Team in der CEOI mit den Teams anderer „zentral-europäischer“ Länder messen. Leider konnten auch dieses Mal die kroatischen Veranstalter nur einen Online-Wettbewerb vertreten, sodass das deutsche Team die Contests im Saarland bestreitet, genauer im Raum „Berlin“ der Europäischen Akademie in Otzenhausen.

Nachdem sich unser Team gestern an der Practice Session versucht hat (sehr positiv ist Marc zu erwähnen, der eine maximale Punktzahl erreicht hat), läuft sodann der erste gewertete Contest. Während sich die Teilnehmer an den sehr anspruchsvollen Aufgaben die Zähne ausbeißen, labt sich die Teamleitung an den vorzüglichen „Lunchpaketen“. Leider gibt es auch diesmal kein Online-Scoreboard, sodass es noch schwer ist, die Leistung unseres Teams im Vergleich einzuschätzen—in jedem Fall haben unsere Teilnehmer aber noch knappe zwei Stunden, um die Aufgaben vielleicht doch noch zu knacken.

Unser professionelles Kabelmanagement im Raum „Berlin“—Teile der Teamleitung fühlten sich hier direkt wie zu Hause

Unser Team während Contest 1—Erneut im Bild: das professionelle Kabelmanagement.

Nein, dies ist kein Food-Blog. Die Lachsröllchen waren dennoch sehr vorzüglich.

Bronze unter besonderen Bedingungen!

Samstag, August 29th, 2020

Das Ergebnis der CEOI 2020 in Nagykanizsa (Ungarn): Bronze für Yasmine Briefs und Marc Strufe sowie die beiden – nichtsdestotrotz sehr beachtlichen – ersten Plätze unmittelbar im Anschluss an den Bronze-Bereich für Lorenzo Conti und Bumjun Kim.

V.l.n.r.: Lorenzo Conti (29. Platz), Yasmine Briefs (19. Platz, Bronze), Marc Strufe (24. Platz, Bronze) und Bumjun Kim (30. Platz).

Dabei war Yasmine Briefs eine von nur zwei weiblichen Teilnehmerinnen dieser Olympiade. Diese geringe Anzahl zeigt zwar, dass es in Deutschland und international noch viel zu tun gibt, um den Wettbewerb auch für Mädchen attraktiv zu gestalten. Dass Yasmine trotz dieser Widrigkeiten mit ihrem guten Abschneiden das beste Ergebnis im deutschen Team erzielt hat, demonstriert aber wieder einmal eindrucksvoll, dass Mädchen in der Informatik genau so viel erreichen können wie Jungen, und wirft auch ein gutes Licht auf das deutsche IOI-Training als Ganzes.

Auch, wenn für alle Teammitglieder sogar noch bessere Ergebnisse möglich gewesen wären, sind wir angesichts der diesjährigen besonderen Bedingungen insgesamt sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Die Pandemie hat nämlich nicht nur das Training und – ganz besonders – den Ablauf der Olympiade selber erschwert. Vielmehr haben sich auch mehrere Teilnehmernationen der seit jeher stark umkämpften CEOI dazu entschlossen, anders als sonst keine jüngeren Kandidatinnen oder Kandidaten, sondern ihr bestes Team zu dieser Olympiade zu entsenden, da dies die einzige vor Ort ausgetragene Olympiade der Saison sein wird.

Am Vormittag vor der Siegerehrung hat das Team noch einen Erlebnispark besucht und am anschließenden Abend aus einem Escape-Room erfolgreich herausgefunden (Rätsel zu lösen ist schließlich die Hauptqualifikation!). Nun befinden wir uns alle auf dem Heimweg und werden in den folgenden Tagen zur Corona-Sicherheit alle erst einmal die Öffentlichkeit meiden.

In der Zeit geht online aber fleißig die Vorbereitung für die Internationale Informatik-Olympaide weiter, die am 13. September vom Gastgeber Singapur vollständig online Veranstaltet wird. Nach dem Wettbewerb ist also vor dem Wettbewerb!

An dieser Stelle möchten wir, d.h. die Coaches Gregor Matl und Erik Sünderhauf, die aus Nagykanizsa berichtet haben, uns auch verabschieden – natürlich noch einmal mit einem herzlichen Dank an die vorzügliche Vorbereitung der ungarischen Veranstalter! Vielen Dank für’s Mitlesen und bis bald!

Knappe Ergebnisse!

Donnerstag, August 27th, 2020

Am zweiten Wettbewerbstag hatte das Team Aufklärungsarbeit im Land der Schamaninnen zu leisten (mithilfe einer cleveren Graphen-Datenstruktur), einen Frühjahrsputz durchzuführen (auf einem Baumgraphen) und Schachkombinationen zu bestimmen (hier ging es um Kombinatorik mit erstaunlich vielen Spezialfällen). Dabei konnten alle Teammitglieder schon von Beginn an Punkte sammeln (insbesondere Yasmine lag über weite Teile des Wettbewerbs hinweg im Silber-Medaillenbereich), haben sich aber letztendlich wohl zu sehr auf die Schach-Aufgabe konzentriert, die sich jedoch als die Schwerste der drei Aufgaben entpuppte (haben die vorangegangenen Schachspiele während der Anreise hier möglicherweise einen besonderen Anreiz gegeben?).

Auf dem vorläufigen Scoreboard der 56 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ergibt sich nun:

  • Yasmine Briefs: 19. Platz mit 266 Punkten (133 + 133)
  • Marc Strufe: 24. Platz mit 243 Punkten (145 + 98)
  • Lorenzo Conti: 29. Platz mit 211 Punkten (160 + 51)
  • Bumjun Kim: 30. Platz mit 207 Punkten (130 + 77)

Dass Yasmine an beiden Tagen gleichviele Punkte erzielt hat, ist wohl ein Zufall, zeugt aber von kontinuierlicher Wettkampsstärke.

Damit sollten Yasmine und Marc eine Bronze-Medaille sicher erhalten, während sich Lorenzo und Bumjun beide genau an der unteren Grenze des Bronze-Bereichs befinden und noch zappeln müssen. Wir Blicken der morgigen Siegerehrung also mit Spannung entgegen und bedanken uns schon einmal für das fleißige Mitfiebern!

Kaum ist der Wettbewerb zu Ende, wird auch schon besprochen, was für Sonderfälle es in der Schach-Aufgabe möglicherweise übersehen wurden.

Ein besonderer Glückwunsch gilt außerdem dem polnischen Team, das sowohl den ersten (Tomasz Nowak mit 466 Punkten) als auch den zweiten Platz (Marcin Martowicz mit 446 Punkten) belegt. Auf der IOI in wenigen Wochen ist hier also erneut mit starker Konkurrenz zu rechnen!

Ins Schwarze getroffen?

Mittwoch, August 26th, 2020

Die Ergebnisse des ersten Wettbewerbstags: Alle deutschen Teilnehmer liegen im Mittelfeld, wobei Lorenzo sogar sehr weit ins obere Mittelfeld (13. Platz von insgesamt 56 Teilnehmerinnen und Teilnehmern) vorgedrungen ist. Tatsächlich ist das gesamte Teilnehmerfeld sehr dicht gedrängt im Bereich zwischen 100 Punkten (45. Platz) und 175 Punkten (8. Platz) und auch das gesamte deutsche Team liegt – nur 30 Punkte auseinander – gut platziert in diesem Mittelfeld (Bumjun: 130, Yasmine: 133, Marc: 145, Lorenzo: 160 Punkte). Der Grund dafür ist wohl, dass eine vergleichsweise einfache Aufgabe überwiegend gelöst wurde, während es für die anderen beiden, erheblich kniffligeren Aufgaben fast ausschließlich Teilpunkte gab. Folglich ist auch für das gesamte deutsche Team noch nichts sicher, aber noch alles möglich.

Der Ort des Geschehens: Nagykanizsa (Aussprache: Nasch-Kanischa, bedeutet in etwa „Großkirchen“)

In der Zwischenzeit haben wir uns auch abseits der Wettbewerbe auf so viele Abenteuer begeben, dass wir kaum mehr zu diesem Blogeintrag gekommen sind. Das Programm der ungarischen Veranstalter „reichhaltig“ zu nennen, wäre eine Untertreibung! Am Dienstag ging es bald nach dem Wettbewerb zum See Csónakázó, wo vom Orientierungslauf bis zur Drachenbootfahrt so ziemlich alle denkbaren Aktivitäten für uns vorbereitet waren. Dazu zählen auch: Das Erklimmen einer Aussichtsplattform, eine Rundfahrt mit dem Fahrrad um den See und eine Tretbootfahrt im Anschluss an das Rudern im Drachenboot (dadurch wurden Arme und Beine auch gleichmäßig trainiert…). Und das war erst der Anfang! Am Abend wurden parallel zu einer Grillparty am See auch verschiedene traditionelle ungarische Aktivitäten angeboten, darunter Bogenschießen (mehrere Teammitglieder haben sogar die Zielscheibe getroffen!), Messerwurf (bei Coach Erik landeten die meisten Messer im Brett, dicht gefolgt von Yasmine) und eine Betätigung, deren korrekte Bezeichnung unserer Einschätzung zufolge ‘Goaßlschnalzen’ ist (engl. vermutlich ‘Whipcracking’; das Ziel ist es, mit einer Peitsche ein knallendes Geräusch in der Luft zu erzeugen; nach zahlreichen fragwürdigen Versuchen hatte unser Team hier auch Erfolg!).

Das Team und Coach Erik Sünderhauf auf einer überraschend hohen Aussichtsplattform mit See Csónakázó im Hintergrund.

Wer wohl das Rennen macht? Hier ist Yasmine Briefs jedenfalls an der Spitze!

Dem zweiten Wettbewerbstag kann Marc Strufe auch mit Freude entgegenblicken!

Wer wird morgen der Größte sein? Lorenzo Conti legt schon mal stark vor!

Bumjun Kim hat das Ziel ebenfalls treffsicher ins Auge gefasst!

Der morgige Wettbewerb kann wieder von 8 bis 13 Uhr unter https://ranking.cms.inf.elte.hu/ live mitverfolgt werden.