Archive for the ‘CEOI’ Category

Rasende Rumänische Rasenmäher

Mittwoch, Juli 9th, 2025

Heute ging auch schon der erste Contest los. Die Teilnehmer mussten Brettspiel-Runden organisieren, als Vampire Türme erklimmen, und den (rumänischen) Rasen mähen. Und zumindest in den deutschen Übersetzungen einer Aufgabe konnten sie fleißig Münzen sammeln.

Maksym konnte sich einen bewundernswerten ersten Platz ergattern, während Daphne und Kevin nur leicht unter den Medaillenrängen sich befinden. Shuheng ist etwas weiter unten, jedoch haben alle Teilnehmer noch eine Chance, da die Punktzahlen sehr dicht sind.

Nach dem ersten Contest gab es dann auch endlich ein deutsches Team-Foto.

Vlnr: Daphne, Kevin, Maksym und Shuheng

Warum halten wir eine Schweizer Flagge? Unklar. Es ist aber anzumerken, dass es sich hier nicht um die normale Schweizer Flagge, sondern um die «Schweizerflagge zur See» handelt - quadratische Flaggen zu produzieren ist anscheinend schwierig.

Ein Foto mit den Österreichern zusammen haben wir auch gemacht.

Nach der Fotosession ging es weiter mit der Contest Analysis und einem Workshop, welcher überraschend schwer auffindbar war. Nach einigen anstrengenden Minuten wurden wir von Freiwilligen zu dem richtigen Raum geführt.

Am Abend wurde sich auch mit anderen Ländern unterhalten und um die Wette geschummelt. Das Ziel war, möglichst schnell alle Karten loszuwerden – nicht notwendigerweise durch Ablegen, denn die Karten dürfen auch anderwertig verloren gehen. Überraschenderweise war das Deck am Ende des Spiels wieder vollständig.

CEOI Tag 2 – Extremes Wetter und Frittiertes Hühnchen

Dienstag, Juli 8th, 2025

Nachdem das deutsche Team – das einzige Team ohne Teamfoto – vereint war, ging es auch schon mit der Opening Ceremony los. Neben den üblichen Grußworten und Lobreden haben auch rumänische Künstler ihre Talente in traditionellen Tänzen und Musikdarbietungen gezeigt. Dieses Talent wurde nicht von den Teamleitern geteilt, als sie ihre Teams auf der Bühne vorstellen mussten.

Auf der Bühne hat die Organisation eine Runde “finde den Fehler” für das ukrainische Team vorbereitet.

Trotz der extremen Wetterwarnungen, die wir erhalten haben, ging es dann pünktlich los zur Practice Session und zurück. Wir konnten das Unwetter fürs Erste vermeiden.

Danach ging es auch schon mit der Practice Session los. Nach dieser hoffen wir, dass die Organisatoren mehr Mühe in die Aufgaben für die echten Contests gesteckt wurde – denn es gab nur zwei Aufgaben, und keine Grader-Dateien zum Testen.

Neue Teamflagge: 🟥

Ein Teil des deutschen Teams mit Local Guides, Österreichern und eine Statue vor der Kirche.

Vor dem Abendessen kam ein Teil des Teams in den Genuss einer kleinen Stadtführung. Einer unserer Guides erzählte uns mehr über die Geschichte von Cluj-Napoca. Der Spaziergang führte uns auch zur Michaelskirche. Als tatsächlich ein Sturm mit starken Windböen ausbrach, suchten wir in dieser Schutz. Im Inneren konnten kunstvolle Buntglasfenster, interessante Wandmalereien und zahlreiche Orgeln bewundert werden. Leider schloss die Kirche und wir mussten unseren Weg durch den Sturm fortsetzen. Auf dem Rückweg fing es an zu regnen, woraufhin wir zum Hotel sprinteten. Alle kamen nass an. Danach wurde in Regenschirme investiert.

Nach dem Abendessen wäre es dann endlich soweit für das lang ersehnte deutsche Team-Foto. Dies wurde jedoch abgesagt, da ein Teilnehmer fehlte. Wir konnten nicht vorhersehen, dass dieser seinen täglichen Fleischbedarf noch im nächsten KFC decken musste.

Ein alternatives Team-Foto, jedoch ohne Team.

CEOI Tag 1 – Zeit, Zeit und zu viel Zeit

Montag, Juli 7th, 2025

Heute beginnt die Anreise zur CEOI 2025 in Rumänien, und endet tatsächlich nur für die Hälfte am heutigen Tag. Während das deutsche Team keine Teamleiter hatte, schlossen sich Maksym, Daphne und Kevin schon dem österreichischen Team an. Fürs deutsche Team gab es daher kein Team-Foto. Zuerst ging es in ein außergewöhnliches Museum zu Steampunk, einem Subgenre von Sci-Fi, wo es sogar eine Zeitmaschine gab. Diese wurde jedoch langweiligerweise in das Jahr 2025 gestellt.

Die Zeitmaschine

Während Shuheng, Erik (Team Leader) und Julian (Team Leader) das Flugzeug suchten, spielten die anderen Karten im Hotel. Die Dreiergruppe mit den Team Leadern flog im kleinen, aber feinen Flughafen in Memmingen (München-West!) ab. Dort wurde in den engen Warteräumen, umgeben von zahlreichen Fliegen, auf das Boarding gewartet. Nach einer anfänglichen Verspätung von zwei Stunden konnte das Boarding endlich beginnen, nur um festzustellen, dass kein abflugbereites Flugzeug bereitstand. Alle Fluggäste mussten zurück ins Terminal, wo die Verspätung in 1h Schritten immer weiter stieg. 9,5 Stunden nach regulärer Abflugszeit war es endlich so weit: Die Wizards von WizzAir haben es geschafft, das Flugzeug zu reparieren. Und so kam auch der restliche Teil des Teams nach Rumänien.

Auch wenn wir es uns gewünscht hätten: Das Flugzeug im Bild ist leider nicht das richtige.

Teile des Teams suchen hochprofessionell nach dem richtigen Flugzeug.

Illuminiertes Intermezzo vor abschließenden Auszeichnungen

Freitag, Juni 28th, 2024

Nach all den intellektuellen Herausforderungen entschieden wir uns an diesem Morgen für sportliche Betätigung im Team. In diesem Fall meinte das einen erbitterten Lasertag-Kampf gegen die Österreicher. Im direkten Vergleich konnten wir leider nicht gewinnen.

Gute Laune und breites Lächeln trotz vernichtender Niederlage.

Aber statt uns mit diesem Misserfolg auseinanderzusetzen, fuhren wir zur Closing Ceremony und feierten die guten Ergebnisse der deutschen Teilnehmer: Simon durfte sich über eine Bronze- und Maksym über eine Silbermedaille freuen. Robin wurde zwei Mal lobend erwähnt: Für seine insgesamt gute Punktzahl am zweiten Tag und die vollständige Lösung der Aufgabe „Toy„. Leider gibt es bei der CEOI keine offiziellen Honourable Mentions.

vlnr.: Robin, Simon, Maksym, Youssef

Morgen verabschieden wir uns (sehr) früh morgens von Brno und machen uns auf den Weg zurück nach Deutschland. Die nächste Olympiade ist dann die IOI in Ägypten Anfang September, zu der auch zwei Mitglieder des diesjährigen CEOI-Teams fahren.

Intensive Anstrengung

Donnerstag, Juni 27th, 2024

Für Zuschauer war der zweite Contest äußerst spannend, weil sich unsere Teilnehmer auf dem Scoreboard und insbesondere zwischen den Medaillenrängen eifrig hin- und herbewegten. Am Ende ergab sich das folgende Ranking:

  • Maksym ist 13. und somit genau an der Grenze zwischen Silber und Bronze.
  • Simon konnte sich auf den 16. Platz und damit einen sehr guten Bronzerang vorkämpfen.
  • Robin machte einen Sprung nach oben und liegt als 30. nur knapp hinter dem Bronzebereich.
  • Youssef erzielte ebenfalls eine starke Punktzahl, mit der er sich auf einen 38. Platz verbesserte.

Zwischenzeitlich schien es aufgrund sehr ähnlicher Punktzahlen, als hätten Simon und Maksym gemeinsam trainiert…

… was auch auf Youssef und Robin zutrifft.

Das vollständige Ranking kann hier eingesehen werden. Es kann sich theoretisch noch durch Einsprüche verändern, dies ist aber eher unwahrscheinlich. Über die Zuteilung der Medaillen wird dann heute Abend entschieden.

Gestern Abend waren unsere Teilnehmer noch laufen – dies ist kein Running Gag!

Imperiale Ingenieurskunst und angriffslustige Anaconda

Mittwoch, Juni 26th, 2024

In drückender Hitze (das versprochene Gewitter blieb leider aus) war der heutige Tag einer mehrteiligen Exkursion gewidmet, deren erste Station ein archäologisches Museum bildete. Dieses fokussierte sich nicht auf eine englischsprachige Übersetzung seiner Hinweistafeln, sondern auf die sehr frühen Entwicklungsstadien des Menschen und das Leben der indigenen Bevölkerung im Amazonas-Gebiet.

Simon hat ein neues Haustier gefunden.

Wofür wird hier wohl angestanden?

Diese heilige Anaconda hat mit Python nichts am Hut.

Als neues Verkehrsmittel wurde dann ein Boot verwendet, das einen wunderbaren Brokkoli servierte (überraschenderweise keine Ironie nötig) und uns an der Burg Veveří (benannt nach einem angriffslustigen Eichhörnchen) absetzte. Diese beinhaltete angeblich ein Musterbeispiel Österreich-Ungarischer Brückenbaukunst und war ziemlich stolz auf die Besuche von Winston Churchill.

An Bord hat Robin alles unter Kontrolle.

So besonders sieht die Brücke gar nicht aus.

Vier nachdenkliche Teilnehmer.

Schön.

Interessante Innenstadt und anspruchsvolle Aufgaben

Dienstag, Juni 25th, 2024

Heute Morgen fand der erste Contest statt. Die Teilnehmenden mussten also schwer schuften, um drei äußerst realitätsnahe Probleme zu lösen. Dazu gehörten die Rettung der tschechischen Marine vor dem (metaphorischen!) Untergang, die Unterstützung von Lehrkräften, für die die letzten COVID-Tests schon Jahrzehnte zurückliegen und eine Aufgabe, über die keine guten Witze gefunden werden konnten.

Währenddessen hatte die Teamleitung als Ausgleich zum gestrigen, siebenstündigen Übersetzen der Aufgaben Zeit, sich in der Stadt umzusehen und fotojournalistisches Material zur verpassten Stadttour am Vortag zu produzieren.

So war der Blick der Teilnehmer auf die Stadt…

… und dies war unser erstes Bild. Ein Euro entspricht ca. 25 tschechischen Kronen.

In Brno gibt es ganz schön viele Kirchen…

… und noch mehr Statuen eines Heiligen namens „Sankt Primitivus“.

Wichtiger als ein Heiliger ist natürlich diese bekannte Zeichentrickfigur, die ursprünglich aus Prag stammt.

Gleichzeitig ließ sich beobachten (das Ranking wurde hier veröffentlicht), wie die Punktzahlen der deutschen Teilnehmer stiegen und stiegen. Am Ende lagen Maksym und Simon stabil in den Bronzerängen, während sich Robin und Youssef (voneinander getrennt durch gerade einmal 0,52 Punkte) in Reichweite dazu befanden. Das Teilnehmerfeld ist aber insgesamt noch recht dicht beisammen, sodass im zweiten Contest alles passieren kann!

Die Teilnehmer besprechen die Ergebnisse.