Bus-Kuscheln

Früh morgens geht es nun für uns schon wieder raus – mit dem Frühstück müssen wir um 8 Uhr fertig sein. Nun geht es zur Uni, wo die Practice Session stattfinden soll. Zu Fuß sind es etwas mehr als 30 Minuten; mit dem Bus wären es allerdings über 60 Minuten. Daher starten wir den Morgen mit einem ausgedehnten Spaziergang. Die Strecke ist schön, neben Flüssen geht es durch Wohngebiete und Parks.

Von links nach rechts: Rasmus, Maksym, Kevin, Daphne, Katharina, Shuheng

Angekommen gibt es noch eine kleine Auffrischung über die Regeln, dann geht es zur Practice Session. Innerhalb von 2 Stunden wird ausgiebig getestet und einige Probleme im System aufgedeckt – hoffentlich können diese vor dem Contest morgen noch behoben werden.

Nach dem Mittagessen steht die Opening Ceremony an – wieder am anderen Ende der Stadt. Dieses Mal nehmen wir den Bus. Dieser fährt allerdings nur einmal pro Stunde. Wir beeilen uns zur Haltestelle zu kommen; viele andere Delegationen ebenfalls. Der Bus kommt – und mit etwa 10 Delegationen wird es doch sehr kuschelig im Bus. Die Schweizer Delegation entscheidet sich lieber zu warten – ob sie wohl rechtzeitig bei der Opening Ceremony ankommen werden? Wir jedenfalls sind fast 45 Minuten zu früh dort. Es folgt eine ausgedehnte Tichu-Runde. Die Opening Ceremony startet pünktlich mit der slowenischen Nationalhymne. Ohne die Schweiz. Ohne Ungarn. Ohne Polen. Auch im gesamten Verlauf der Opening Ceremony stoßen sie leider nicht mehr dazu und kommen erst über eine Stunde zu spät – nun wissen wir zumindest, warum wir morgens immer zur Contest Halle laufen… Es folgen einige Foto-Shootings und eine weitere Busfahrt zur Altstadt. In der nun folgenden Freizeit erkunden wir vor allem den Drachenladen – unseren blauen Drachen können wir hier nicht finden, aber viele spannende Alternativen. Wir machen noch einen Spaziergang zur Burg, bevor es mit der Bus zurück zum Dormitory geht.

Die Delegation auf der Burg

Nach dem Abendessen geht es für die Teilnehmer*innen ins Bett – und für uns an einen langen Übersetzungsabend (es ist doch immer wieder erstaunlich wie man mit drei Ländern, die in die selbe Sprache übersetzen, länger brauchen kann, als die meisten Länder, die allein übersetzen).

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