Ausflugstag(e)

Gestern durfte sich das Team in einem Freizeitbad entspannen und, wozu es sich überwiegend entschied, vergnügen: Mit sechs verschiedenen Rutschen und mehreren (!) Stunden improvisiertem Wasserball-Spiel. Der zweite Teamleiter konnte so viel sportliche Ausdauer kaum fassen und genoss lieber den Whirlpool.

Die ungewöhnliche Art der Austragung dieser Olympiade erfordert viel Arbeit, und zwar an erster Stelle von Seite der großartigen Ausrichter aus Singapur. Diese haben einiges auf die Beine gestellt, um den Wettbewerb zu einem tollen Erlebnis zu machen, und nicht zuletzt die vielen An- und Rückfragen der 80 Teams zu koordinieren, zu beantworten, und darauf zu reagieren. Um ein paar bei der Practice Session aufgetretene Probleme zu beheben, haben sie kurzfristig noch die von ihnen bereitgestellte Virtuelle Maschine etwas abgeändert. Nachdem wir die Updates durchgeführt hatten, konnten wir heute morgen noch an einer kleinen zweiten Practice Session teilnehmen. Alles in Butter.

Gruppenfoto vor Schloss Birlinghoven v.l.n.r. Bumjun, Lorenzo, Coaches Philip und Manuel, Yasmine, Marc(Gerhard), Dr. Oppermann

Danach wurden wir vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) im Institutszentrum Schloss Birlinghoven empfangen. Nach einem Mittagessen gab es erstmal eine Führung durch das beeindruckende Schloss, das die Coaches bei den BwInf-Bewertungswochenenden immer nur von außen bewundern konnten. Herr Oppermann kannte sich aber nicht nur mit den Gebäuden und Baustellen auf dem Campus aus, sondern hat uns auch von seinen Forschungsprojekten mit Mixed Reality erzählt. Ausprobieren durften wir die 3D Brillen aufgrund von Corinnas Beschränkungen leider nicht. Dafür hatten wir unseren Spaß mit dem Segway-Roboter und der Fischertechnik.

Die Reaktion dieses Knopfes vorherzusagen war in etwa so schwer, wie Monde zu malen.

Der nächste Programmpunkt war das 3D-Minigolfen, nur 5min vom Schloss entfernt. Die Idee war, den Raum durch eine 3D-Brille wie im Kino anzuschauen und dadurch von der Bahn abgelenkt zu werden. Eine Bahn war besonders schwer. Wir hatten schon einen Beweis ausgearbeitet, warum sie unmöglich ist, da hat es doch plötzlich geklappt.

Minigolf-Teambesprechung im Eismeer

Nach dem Minigolf samt obligatorischem Eisessen sind wir zum Hotel zurückgefahren, um dort Volleyball und Badminton zu spielen – manche mit mehr und manche mit weniger Enthusiasmus. Um dem Spruch “Sport ist Mord” keinen Nährboden zu geben und mit Blick auf den ersten Contesttag mussten wir mit Beginn der Dunkelheit auf Kartenspiele umsteigen.

Alles in allem ein recht entspannter Tag – morgen ändert sich das aber mit Beginn des eigentlichen Wettbewerbs. Wir melden uns wieder mit den Ergebnissen. Leider gibt es dieses Jahr kein Scoreboard für Teamleader, sodass wir euch nicht mit einem LiveTicker versorgen können.

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