Monsterjagt mit Mocktails

Juli 16th, 2025

Am Mittwoch stand der erste Contest an. Der Einstieg verlief gut, und nach einer halben Stunde hatten zwei von uns die erste Aufgabe, bei der es darum ging, Geschenke zu verteilen, bereits vollständig gelöst. In den anderen Aufgaben wurden Geisterbahnen gefahren, Monster gejagt und Windparks gebaut.

Nach dem Contest haben wir zu Mittag gegessen und endlich die Zwischenergebnisse erfahren: In Bronze sind Sabine, Charlotte und Jorie und Martha. Selma und Daphne sind in Silber und Vianne ist in Gold. Am Nachmittag ging es zurück zur Jugendherberge, wo es leckere Mocktails von Quantco und anschließend eine Knowledge Fair gab. Dort fand unter anderem eine Coding-Challenge statt, bei der man Autounfälle vorhersagen sollte, und es gab die Möglichkeit, mit verschiedenen Role Models ins Gespräch zu kommen. Nach dem Abendessen haben wir uns noch einmal Mocktails geholt und dann verschiedene Kartenspiele gespielt.

positive Practice-Session

Juli 15th, 2025

Der erste offizielle Programmpunkt der EGOI war die 2-stündige Practice Session, die im Telekom Forum stattgefunden hat. Als wir angekommen sind, hatten wir noch ein bisschen Zeit bis zum Start des Contests, die von einem Fernsehteam genutzt wurde, um einige Teilnehmerinnen zu interviewen und Filmaufnahmen zu machen. Die Practice Session selbst ging ziemlich reibungslos über die Bühne und beim deutschen Team sind gar keine Probleme aufgetreten. Danach gab es erstmal Mittagessen bei der Uni Bonn. Leider war die Kantine nicht dafür ausgelegt knapp 400 Leute auf einmal zu versorgen und wir hatten sehr viel Zeit zum Reden während wir in der Schlange standen. Nachdem endlich alle versorgt waren, ging das Programm an der Uni los. Wir wurden in mehrere Gruppen aufgeteilt und hatten Führungen oder Workshops zu unterschiedlichen Themen. Das gesamte zweite deutsche Team hat beispielsweise einiges über High Performance Computing gelernt und durfte sich auch das Rechenzentrum der Uni anschauen. Der letzte Programmpunkt an der Uni war die Opening Ceremony. Es wurden sehr viele Reden gehalten, Musik gemacht und alle Länder wurden einzeln begrüßt. Außerdem wurde endlich die EGOI Flagge an Deutschland weiter gegeben, weil letztes Jahr nach der EGOI noch nicht fest stand, dass Deutschland dieses Jahr die EGOI ausrichten würde. Am Abend gab es noch ein kleineres Event, dass vom HPI organisiert wurde. Zunächst haben sich die Organisatorinnen vorgestellt und auch ein bisschen was über das HPI gesagt. Dann ging es auch schon los mit den Ice Breaker Spielen. Wir haben Bingo gespielt, uns beim Schnick, Schnack, Schnuck spielen angefeuert und am Ende noch eine Papierballschlacht gemacht.

Abenteuerliche Anreise

Juli 14th, 2025

Am Montag haben wir uns endlich alle auf den Weg zur EGOI gemacht. Die Anreise lief wie erwartet nicht reibungslos. Die eine Gruppe steckte wegen einer Signalstörung über eine Stunde vor Bonn fest und bei den anderen ist der Zug spontan nur bis Köln gefahren. Danach ging zwischen Köln und Bonn aufgrund von etlichen Störungen gar nichts mehr. Daher mussten die betroffenen Teilnehmerinnen die Straßenbahn und dann sogar noch den Schienenersatzverkehr nehmen und kamen etwa 3 Stunden zu spät in Bonn an. Nach der Anreise haben wir alle unsere tollen EGOI Rucksäcke bekommen und die, die schon früher da waren, haben sich direkt auf die Quant Co Challenge gestürzt, die wir in den Rucksäcken gefunden haben. Beim Auspacken unseres Gepäcks und Einrichten des Zimmers haben wir uns erstmal angemessen über die Zimmer aufgeregt, weil da beim Designen einige simple Fragen nicht gestellt wurden: Wo sollen unsere Koffer hin? Wie soll man die Schranktüren öffnen, ohne die Leitern zu bewegen? Und wie kommt man ins Zimmer ohne über’s Bett zu klettern? Als wir endlich vollständig waren, sind wir erstmal eine Runde raus gegangen, haben mal wieder den Bonner Spielplatz besucht und uns ein bisschen ausgepowert. Niemand hat sich etwas gebrochen und wir mussten auch nur ganz wenigen skeptischen Leuten erklären, was wir dort mit unserer Deutschlandflagge zu suchen hatten. Auch Erika und 57 hatten viel Spaß auf der Schaukel und beim Klettern.

Grandioser Gesamtsieg in Cluj

Juli 12th, 2025

Zunächst einmal die guten Ergebnisse der diesjährigen CEOI:

  • Maksym: Platz 1 mit 353 Punkten
  • Daphne: Platz 36 mit 140 Punkten
  • Kevin: Platz 38 mit 129 Punkten
  • Shuheng: Platz 40 mit 124 Punkten

Ein glücklicher Maksym mit einem grandiosen ersten Platz

vlnr: Shuheng, Maksym, Kevin, Daphne

Im Anschluss an die Closing Ceremony gab es dann noch etwas sportliche Betätigung für das ganze Team beim Lastertag mit den Österreichern. Dort wurden wir wie letztes Jahr haushoch geschlagen 🙁 Es wird also wieder eine Revanche geben müssen. Morgen heißt es dann früh Abschied nehmen von Cluj-Napoca, bevor wir uns auf den Heimweg nach Deutschland machen. Die nächste Olympiade ist dann die EGOI, welche bereits Anfang nächste Woche startet und danach die IOI in Bolivien Ende Juli.

Packende Punktejagd in Rumänien

Juli 11th, 2025

Am zweiten Contestag durften sich die Teilnehmer damit beschäftigen, wie man Theseus erfolgreich aus dem Labyrinth herauslotsen kann, wie man die Anzahl an Permutationen mit speziellen Eigenschaften findet und wie sich die Schönheit eines Arrays effizient berechnen lässt.

Es war ziemlich nervenaufreibend für die Teamleitung den Contest zu beobachten, da sich Daphne, Kevin und Shuheng immer wieder in die mittleren Bronzeränge vorgekämpft haben um dann von anderen Teilnehmern wieder überholt zu werden. Am Ende hat es dann leider nicht mehr ganz für Bronze gereicht und sie sind ganz knapp unter den Medaillenrängen gelandet. Außerdem hat sich Maksym mit einem rumänischen Teilnehmer ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz geliefert. Erst 5 Minuten vor Schluss wurde dieses Rennen durch Maksym entschieden, womit er sich den Gesamtsieg der CEOI sichern konnte!

Die Hölle ist in Wirklichkeit ein Salzbergwerk

Juli 10th, 2025

Und sie ist kalt. Sehr kalt.

Heute durften sich die Teilnehmer erholen, da die Exkursionen stattfanden. Der Tag begann nach einem langen Transfer in der Hölle? Höhle? Salzmine! “Salina Turda”.

In dieser wurde früher Salz abgebaut – nun ist sie ein Museum, um Olympiadenteilnehmer zu unterhalten.

Diese findet man tief unter der Erde, wofür man erst sehr viele Treppen runtergehen muss (was innerhalb der Exkursion noch deutlich öfter vorkommen wird).

In der Mine wurden uns viele verschiedene Maschinen gezeigt, mit denen das Salz abgebaut wurde. Das Highlight war jedoch eine Abbaugrube, die in einen Freizeitpark umgewandelt wurde, in welcher wir auch mit dem Boot gefahren sind (und manche Teilnehmer unfreiwillig das Salzwasser mit dem Auge getestet haben).

Nach einem Sprint über die Treppen nach oben, ging es weiter mit einem schicken Buffet. Dort erwartete uns neben dem leckeren Essen noch eine unangekündigte Pferdeshow. Dort zeigten uns die Reiter verschiedene gefährliche und beeindruckende Tricks, wie unter anderem sich kopfüber neben dem galoppierenden Pferden aufhängen.

Zuletzt wurden wir zur Thorenburger Schlucht gebracht, wo eine Wanderung geplant wurde. Diese wurde jedoch abgesagt, da die Organisatioren keine Teilnehmer verlieren/verletzen wollten. Wir mussten also schon nach einigen Fotos und überaus anstrengenden 100m Fußweg direkt wieder gehen. Letztlich ließen wir den Abend mit einigen Kartenspielen ausklingen und gingen früh schlafen um für den nächsten Contest ausgeruht zu sein.

Rasende Rumänische Rasenmäher

Juli 9th, 2025

Heute ging auch schon der erste Contest los. Die Teilnehmer mussten Brettspiel-Runden organisieren, als Vampire Türme erklimmen, und den (rumänischen) Rasen mähen. Und zumindest in den deutschen Übersetzungen einer Aufgabe konnten sie fleißig Münzen sammeln.

Maksym konnte sich einen bewundernswerten ersten Platz ergattern, während Daphne und Kevin nur leicht unter den Medaillenrängen sich befinden. Shuheng ist etwas weiter unten, jedoch haben alle Teilnehmer noch eine Chance, da die Punktzahlen sehr dicht sind.

Nach dem ersten Contest gab es dann auch endlich ein deutsches Team-Foto.

Vlnr: Daphne, Kevin, Maksym und Shuheng

Warum halten wir eine Schweizer Flagge? Unklar. Es ist aber anzumerken, dass es sich hier nicht um die normale Schweizer Flagge, sondern um die «Schweizerflagge zur See» handelt - quadratische Flaggen zu produzieren ist anscheinend schwierig.

Ein Foto mit den Österreichern zusammen haben wir auch gemacht.

Nach der Fotosession ging es weiter mit der Contest Analysis und einem Workshop, welcher überraschend schwer auffindbar war. Nach einigen anstrengenden Minuten wurden wir von Freiwilligen zu dem richtigen Raum geführt.

Am Abend wurde sich auch mit anderen Ländern unterhalten und um die Wette geschummelt. Das Ziel war, möglichst schnell alle Karten loszuwerden – nicht notwendigerweise durch Ablegen, denn die Karten dürfen auch anderwertig verloren gehen. Überraschenderweise war das Deck am Ende des Spiels wieder vollständig.