Die Kunst, im Kreis zu laufen, und Lebkuchen, die dich überleben werden

Juli 8th, 2026

Maksym und ich (Katharina) starten den Tag erneut früh. Bevor es tagsüber wieder super warm werden soll, haben wir beschlossen, einen Teil der Stadt nochmal laufend erkunden zu gehen. 5km und einen kurzen Stop an einem Calisthenics-Park später gibt es mit dem restlichen Team Frühstück. Die heutige Exkursion führt uns nach Bled – die einstündige Busfahrt verbringen wir mit geheimen Aktivitäten. Angekommen geht es für uns zur Insel – der einzigen natürlichen See-Insel in ganz Slowenien. Die Kirche, der Glockenturm und die gesamte Insel werden genauestens erkundet.

Auf dem Boot Richtung Insel
Die Insel mit Glockenturm und Kirche aus der Ferne

Nach einer Stunde geht es zurück ans Festland. Allerdings sind wir ca. 30 Minuten zu früh für den Bus. Die Organisatoren entscheiden natürlich das einzig Logische: Wir sollen noch mehr Schritte sammeln. Wir laufen also 15 Minuten in die eine Richtung, drehen dann um und laufen wieder zurück. Und dann kommt dort doch auch tatsächlich der Bus. Zunächst geht es zum Mittagessen und anschließend in eine nahegelegene Stadt. Dort stehen nun noch drei weitere Aktivitäten an: eine Kirche besuchen, ein Bienenmuseum erkunden (eigenen Honig herzustellen ist hier fester Bestandteil der Kultur; ein Highlight im Museum ist der Bienensimulator) und eigenen Lebkuchen zu verzieren. Die Lebkuchen sollen sich aufgrund der gewählten Zutaten über 50 Jahre halten. Allerdings sind sie überhaupt nicht zum Essen gedacht! Spätestens die kleinen Spiegel, mit denen wir unsere Lebkuchen verzieren, sollten ein Hinweis darauf sein…

Leider habe ich nur das Bild des Lebkuchens mit gelbem Drachen und nicht des blauen Drachens und kann aus der Übersetzungsquarantäne leider keine anderen Bilder der Teilnehmer*innen anfragen… Wird nachgeliefert.

Zurück im Dormitory gibt es noch eine kurze Runde Kartenspiele. Danach folgt das Abendessen. Für die Teilnehmer*innen geht es nun schlafen und für uns mal wieder ans Übersetzen. Mal sehen, wann wir heute ins Bett gehen werden…

Meme-Experten auf dem Treppchen

Juli 8th, 2026

Heute wird es ernst! Ein frühes Frühstück, ein langer Spaziergang zur Uni und auf in den ersten Contest! Die Teilnehmer*innen sind nicht begeistert von den Aufgaben. Eine lässt sich von allen sehr schnell lösen, bei den anderen beiden jeweils die ersten Teilaufgaben sehr einfach. Nicht unsere, sondern viele Teilnehmer*innen landen schnell bei 135 Punkte, danach bewegt es sich deutlich langsamer. Es gibt nicht viele Teilaufgaben und die verbleibenden stellen sich als durchaus anspruchsvoll heraus. Der Contest nähert sich dem Ende. Mit genau 135 Punkten sind alle unsere Teilnehmer*innen in den Bronze-Rängen. Es ist 14 Uhr, wir machen uns auf dem Weg alle zum Mittagessen einzusammeln. Es folgt eine Überraschung: In den letzten drei Minuten hatte Maksym noch eine weitere Teilaufgabe mit 50 Punkten gelöst und springt damit in die Goldränge! Daphne holt 6 Minuten nach dem Contest noch 18 weitere Punkte. Leider nur eben 6 Minuten zu spät.

Mittagessen, dann ein Ausflug zum Aldi (oder “Hofer” wie man es hier nennt). Mal wieder sammeln wir fleißig Schritte. Danach folgt eine Besprechung der Lösungen der Aufgaben. Ob wir die Aufgaben nun tatsächlich implementieren könnten, bleibt fragwürdig.

Die JetBrains Nacht startet mit einem Quiz – Soundtracks, Memes, Album-Cover und Logos. Breites Allgemeinwissen ist gefragt. Aus allen 18 Teams setzen unsere Teilnehmer*innen sich durch und erreichen einen dritten Platz! Dafür gibt es natürlich einen Haufen an Merch. Den Rest des Abends verbringen wir mit Tichu und Pizza.

Stolze Merge-Gewinner*innen

Bus-Kuscheln

Juli 8th, 2026

Früh morgens geht es nun für uns schon wieder raus – mit dem Frühstück müssen wir um 8 Uhr fertig sein. Nun geht es zur Uni, wo die Practice Session stattfinden soll. Zu Fuß sind es etwas mehr als 30 Minuten; mit dem Bus wären es allerdings über 60 Minuten. Daher starten wir den Morgen mit einem ausgedehnten Spaziergang. Die Strecke ist schön, neben Flüssen geht es durch Wohngebiete und Parks.

Von links nach rechts: Rasmus, Maksym, Kevin, Daphne, Katharina, Shuheng

Angekommen gibt es noch eine kleine Auffrischung über die Regeln, dann geht es zur Practice Session. Innerhalb von 2 Stunden wird ausgiebig getestet und einige Probleme im System aufgedeckt – hoffentlich können diese vor dem Contest morgen noch behoben werden.

Nach dem Mittagessen steht die Opening Ceremony an – wieder am anderen Ende der Stadt. Dieses Mal nehmen wir den Bus. Dieser fährt allerdings nur einmal pro Stunde. Wir beeilen uns zur Haltestelle zu kommen; viele andere Delegationen ebenfalls. Der Bus kommt – und mit etwa 10 Delegationen wird es doch sehr kuschelig im Bus. Die Schweizer Delegation entscheidet sich lieber zu warten – ob sie wohl rechtzeitig bei der Opening Ceremony ankommen werden? Wir jedenfalls sind fast 45 Minuten zu früh dort. Es folgt eine ausgedehnte Tichu-Runde. Die Opening Ceremony startet pünktlich mit der slowenischen Nationalhymne. Ohne die Schweiz. Ohne Ungarn. Ohne Polen. Auch im gesamten Verlauf der Opening Ceremony stoßen sie leider nicht mehr dazu und kommen erst über eine Stunde zu spät – nun wissen wir zumindest, warum wir morgens immer zur Contest Halle laufen… Es folgen einige Foto-Shootings und eine weitere Busfahrt zur Altstadt. In der nun folgenden Freizeit erkunden wir vor allem den Drachenladen – unseren blauen Drachen können wir hier nicht finden, aber viele spannende Alternativen. Wir machen noch einen Spaziergang zur Burg, bevor es mit der Bus zurück zum Dormitory geht.

Die Delegation auf der Burg

Nach dem Abendessen geht es für die Teilnehmer*innen ins Bett – und für uns an einen langen Übersetzungsabend (es ist doch immer wieder erstaunlich wie man mit drei Ländern, die in die selbe Sprache übersetzen, länger brauchen kann, als die meisten Länder, die allein übersetzen).

Illegale Wohngemeinschaften

Juli 8th, 2026

Das CEOI-Team reist zuerst ohne Team-Leader Katharina an. Für uns lief die Anreise reibungslos, Wartezeit wurde mit Tichu-Runden und Würfeln auf Discord verbracht. In Ljubljana wurden wir per Auto abgeholt und zur Unterkunft gebracht. Eigentlich hatten wir uns das Einchecken sehr entspannt vorgestellt, doch das hat sich nicht bewahrheitet. Wir bekamen nicht direkt die Zimmerschlüssel, sondern wurden durch das Haus geführt. Teilweise durfte sogar das Zimmer ausgewählt werden, allerdings war es nötig, den Schlüssel erst wieder unten im Erdgeschoss abzuholen. Dabei mussten wir schnell sein, denn nach uns sollten andere, wartende Teams auch noch die Führung bekommen. Einige Verwirrung gab es dann auch noch, als Daphne ein Zimmer mit Katharina teilen sollte. Das dürfte den Regeln nach gar nicht erlaubt sein, wo doch Katharina als Team-Leader an den Abenden vor den Contests nach dem GA-Meeting nicht mehr mit den Teilnehmern kommunizieren sollte.

Die Teilnehmer*innen in der Jugendherberge; von links nach rechts: Maksym, Kevin, Rasmus, Daphne.

Nachdem endlich alles geklärt und unser Gepäck auf den Zimmern verstaut war, ging es für uns in die Innenstadt. Dort stärkten wir uns und wollten auch noch ein wenig die Stadt erkunden, doch recht bald schien sich ein Gewitter anzubahnen und es fing an zu regnen. So fuhren wir wieder zurück zur Unterkunft, wo natürlich wieder Tichu gespielt wurde; Zeit, die Stadt zu sehen, wird es später auch noch geben.

In der Stadt unterwegs…

Team Leader Katharina auf Sidequests: Da ich es mit möglichen Zugverbindungen und nicht vorhandenen Vertrauen in die deutsche Bahn, nicht rechtzeitig nach Frankfurt schaffen konnte, hatte ich stattdessen am Abend einen Flug von München. Da beim Rest des Teams zum Glück alles glatt lief, nahm ich dafür alle erdenklichen Unterbrechungen mit: Bauarbeiten auf der Strecke, ein defekter Zug blockiert das Gleis, aufgrund zu großer Verspätung endet der Zug heute in Nürnberg anstelle von München. Nachdem ich es noch gerade so rechtzeitig (innerhalb von 7 Stunden) bis zum Flugzeug geschafft hatte und nun doch beinahe hoffte, ich hätte das Schlimmste überstanden, rollten wir über das Startfeld, bereit zum Abheben und… blieben erstmal noch eine Stunde genau dort stehen, denn genau in diesem Moment begann es zu gewittern. 😄 Aber auch ich schaffte es dann irgendwann ins Dormitory.

Zeremonie zum zelebrierbaren Zweitcontest

April 19th, 2026

Auch der zweite Contest ist ganz gut gelaufen: Es bleibt bei Silber für Pascal, Maksym und Daphne sowie Bronze für Rasmus! Kevin hat sich immerhin noch eine Honorable Mention erarbeitet, wäre also nur mit dem 2. Contest ebenfalls in den Medaillenrängen.
Auch die Teamleader, die sich hier ins Bild eingeschlichen haben, halten sich an den Dresscode.
Es sei hier nochmal in aller Förmlichkeit darauf hingewiesen, dass es sich um keinen Foodblog handelt!
Die Closing Ceremony endete schließlich mit der traditionellen Übergabe der bei Abstimmungen verwendeten Flaggen an Norwegen. Die nächste BOI wird nämlich in ziemlich genau einem Jahr in Bergen stattfinden.
Mittlerweile sind wir wieder auf der Heimreise. Hier ist Maksym am Flughafen zu sehen, der sich gerade in der letzten Stunde vor dem Abflug noch ein Souvenir besorgt hat.

Damit verabschieden wir uns aus Finnland und freuen uns auf die nächste Olympiade!

Hinreißendes Helsinki

April 18th, 2026

Das verdiente Essen nach dem Lasertag, wo die Teilnehmenden die Teamleitungen natürlich haushoch abgezogen haben.
Selbst beim Essen wird Tichu gespielt.
Das obligatorische Teamfoto.
Die Markthalle.
Der Kaviar war uns etwas zu teuer, aber der Lachs, den sich ein Teilnehmer gekauft hat, wird sicher gut schmecken.
Unser Coach ist verlorengegangen. Kannst du uns helfen, ihn zu finden?

Erfolgreicher Erstcontest

April 16th, 2026

Unsere Teilnehmenden waren im Win-Raum und haben auch gewonnen: Nach dem ersten Contest haben wir drei Silber- und eine Bronze-Platzierung.
Während dem Contest haben sich die Teamleader nicht ausgeruht, sondern sich in anderen Bereichen fortgebildet.
Hier haben sie beispielsweise korrekt erkannt, dass es sich um eine Ente handelt.
Um einen Einblick in die Aufgaben zu bekommen, eignen sich diese Skizzen leider nicht, aber sie sind trotzdem cool.