Archive for the ‘BOI’ Category

Medaillenregen im Experimentarium

Montag, Mai 2nd, 2011

Das war eine erfolgreiche BOI! Bei der Siegerehrung, die als Abschluss einer schönen und abwechslungsreichen Besichtigung von Kopenhagen im Technikmuseum „Experimentarium“ stattfand, wurden alle sechs deutschen Teilnehmer mit Medaillen ausgezeichnet. Aaron Montag und Patrick Klitzke führten das deutsche Feld an, erreichten die Plätze 9 und 10 und erhielten Silbermedaillen. Tobias Lenz, Johannes Kirschner, Johannes Bader und Nicolas Müller erhielten Bronzemedaillen, die für Plätze in der oberen Hälfte des Teilnehmerfeldes vergeben werden.

Das eindeutig beste Team stellte Polen: Die polnischen Teilnehmer belegten u.a. die Plätze 1, 2, 4 und 6 (doppelt) und holten drei der vier Goldmedaillen. Nur der Schwede Simon Lindholm konnte als vierter Gold-Informatiker in die polnische Phalanx einbrechen. Der Gesamtsieger Mateusz Golebiewski erreichte 780 von 800 möglichen Punkten und hatte vor seinem Teamkollegen Bartosz Tarnawski (700 Punkte) eine deutlichen Vorsprung.

Schade war, dass Aaron Montag durch einen kleinen Fehler 100 Punkte verpasste. Er hätte sonst mit 770 Punkten den zweiten Platz belegt. Aber das lässt sich bei den kommenden Wettbewerben dieses Jahres vielleicht noch ausgleichen. Im Juli nimmt ein dann nur noch vierköpfiges Team zunächst an der CEOI im polnischen Gdynia und dann an der IOI in Pattaya, Thailand, teil. Zur Vorbereitung wird es noch ein Camp am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken geben.

Auf Kurs in Dänemark

Sonntag, Mai 1st, 2011

Die Olympiadesaison hat begonnen: Seit vorgestern ist ein deutsches Team bei der „Baltic Olympiad in Informatics“ (BOI), die in diesem Jahr an der „Danske Tekniske Universitet“ nördlich von Kopenhagen stattfindet. Johannes Bader, Johannes Kirschner, Patrick Klitzke, Tobias Lenz, Aaron Montag und Nicolas Müller sind die deutschen Informatik-Olympioniken. Sie hatten sich über den Bundeswettbewerb Informatik und zwei Auswahllehrgänge für das BOI-Team qualifziert.

Ein anderes deutsches Team war schon am Dienstag nach Ostern nach Dänemark gereist. Da Dänemark zum ersten Mal eine solche Olympiade veranstaltet, hatte Deutschland seine Unterstützung zugesagt. Insbesondere läuft bei der BOI das von BwInf- bzw. IOI-Ehemaligen entwickelte Contest System, und auch um den Feinschliff an den von den beteiligten Ländern formulierten Aufgaben kümmert sich das deutsche „Technical Team“. Als Expertentruppe sind Hans-Christian Ebke, Thomas Fersch, Julian Fischer und Ludwig Schmidt dabei – allesamt frühere IOI-Teilnehmer und -Medaillengewinner. Organisiert wurde die Unterstützungsaktion vom BWINF-Geschäftsführer, der seit Ankunft des deutschen Wettbewerber-Teams auch als Teamleiter fungiert.

Gerade im Moment laufen die letzten Vorbereitungen für den zweiten und letzten Wettbewerbstag. Sobald der läuft, kann das Technical Team erst einmal durchatmen. Dann sind die Teilnehmer gefordert. Nachdem die gestrigen Aufgaben gut bewältigt wurden – alle deutschen Teilnehmer liegen in der ersten Hälfte des Teilnehmerfeldes und damit auf Medaillenkurs –, wird es heute wohl schwieriger sein.

Das Abschneiden bei der BOI wird dann, zusammen mit den Ergebnissen der Auswahllehrgänge, die Auswahl des deutschen Teams für die IOI 2011 in Thailand bestimmen. Dort werden, wie immer, ja nur vier Teilnehmer zugelassen sein.

Herzlichen Glückwunsch!

Dienstag, April 21st, 2009

Einen herzlichen Glückwunsch an das gesamte deutsche Team für diese großartige Leistung: Gegen 20:30 wurden heute in der Abschlußfeier der Baltic Olympiad in Informatics die Ergebnisse veröffentlicht und Medaillen vergeben: Fabian Gundlach aus München (Bayern) erhielt mit 224 Punkten eine Goldmedaille. Eike Müller aus Berlin erhielt mit 206 Punkten und Oleg Yuschuk aus Wertheim (Baden-Württemberg) mit 180 Punkten jeweils eine Silbermedaille. Max Haslbeck aus Hofkirchen-Garham bei Vilshofen (Bayern) erhielt mit 139 Punkten, Robert Czechowski aus Wiesbaden (Hessen) mit 133 Punkten und Oliver Siebert aus Jena (Thüringen) mit 89 jeweils eine Bronzemedaille. Damit erhielten alle Teammitglieder des deutschen Teams Medaillen und erreichten exzellente Platzierungen. (Die Ergebnisliste wurde verteilt, ist aber noch nicht auf der offiziellen BOI-Homepage zu finden.)
Die sechs Schüler hatten sich unter Aufsicht des Bundeswettbewerbs Informatik in der nationalen Qualifikation durchgesetzt. Alle sechs waren bereits in der Endrunde des Bundeswettbewerbs Informatik mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden.

Deutsches Team nach der Siegerehrung
Deutsches Team (contestants, guides and leaders) nach der Siegerehrung: v.l.n.r. Fabian, Max, Oliver, Eike, Robert, Oleg, Vilho, Martin, Julian, Tobias

Freizeit

Dienstag, April 21st, 2009

Am dritten Tage verfolgten wir die ACM-ICPC world finals, dessen Übertragung an der Uni gezeigt wurde. Offenbar ist das Alterslimit anders als bei der BOI:

Junger ICPC Teilnehmer?Live-Übertragung

Nach dem Mittagessen machten wir eine Exkursion auf die Insel Djurgården und besuchten dort das Vasa-Museum:

VasaVasaVasa

Day 2

Dienstag, April 21st, 2009

Der zweite Tag lief sehr ähnlich wie der erste ab:

Wettbewerb

Nach dem Wettbewerb war das Team wie üblich fertig. Im Park hinter der Uni wurden die Teams aufgeteilt und Brennball gespielt.

Deutsches Team nach dem WettbewerbBrennball

Brennball

Ein paar Teamleiter gingen, bereits an schlaflose Nächte gewöhnt, abends nachdem die Medalliengrenzen entschieden waren, in die Stadt.

BarBar

Day 1

Montag, April 20th, 2009

Nach einer mittellangen Nacht für die Teamleiter (die Besprechung und Übersetzung der Aufgaben für Tag 1 dauerte nur bis 1 Uhr nachts) stellt sich auch das Frühstück als angenehm gesund heraus: In der Selbstbedienungsküche war das selbst zusammenzustellen und mit Vollkornbrötchen, Obst, Milch, Müsli, Wurst, Schinken und Butter gut ausgestattet.

Daher war auch die Fragestunde gut zu überstehen. Viel zu tun gab es da nicht, was natürlich für die Qualität der Übersetzungen spricht. 😀 Rechts unten sind die Hochsicherheitsschlösser zu sehen, die mit Magnetkarte und PIN-Code zu öffnen sind. Dadurch, daß die am Ende jedes Ganges sind, ist man gut beschäftigt.

Wettbewerb Tag 1Sicherheitstüren in der KTH
WettbewerbsraumTeamleiter beim Arbeiten

Nach dem Wettbewerb waren alle natürlich noch gut geschafft und die Teamleiter müde und hungrig.

Deutsches Team nach dem WettbewerbDeutsches Team auf dem Weg zum EssenMittagessen

Nach dem Essen ging es wieder in die Stadt.

Kirche

Wieder an der Schule der Guides vorbei auf eine kleine Anhöhe.

SchuleStockholm

Dort angekommen nahm das Team sofort die Initiative selbst in die Hand und vergnügte sich mit der üblichen Gruppenbeschäftigung:

Deutsches TeamDeutsches Team beim Spaßhaben in der SonneDeutsches Team mit Eis

Nachdem leckeres italienisches Eis genüßlich in der Sonne verzehrt worden war, ging es in die Altstadt. Die Touristenstraße erinnerte sehr an die IOI’05 in Athen. 🙂

Stockholm

Nachdem dann auch die Legionen von Plüsch-Elchen abgewert wurden,

Laden 1Laden 2

wurde die Stadttour am Parlament vorbei fortgesetzt.

ParlamentStockholm
Deutsches Team vor dem non-violence DenkmalStadthalle

Zum Abendessen gingen wir in die Stadthalle (letzes Bild, innen wars zu dunkel), wo jedes Jahr die Nobelpreise vergeben werden. Dort verfolgten wir die ACM-ICPC Opening Ceremony und plünderten das Buffet.

Day 0

Sonntag, April 19th, 2009

Wie die Maulwürfe kamen alle aus ihren Wohnorten in Deutschland. In Gruppen entflogen wir von Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf dem deutschen Wetter,
FFM
Robert und Oleg im Flugzeug

nur um Stockholm genau im selben Nebel vorzufinden.
Stockholm im Nebel

Wir wurden freundlich direkt empfangen und per Taxi zur Jugendherberge geschickt. Unmittelbar nach Verlassen des Flughafengebäudes wurde klar, daß dieses extrem geheizt gewesen sein mußte. Der Nebel über Stockholm lichtete sich jedoch und die durchdringenden Sonnenstrahlen taten sehr gut.

In der Jugendherberge angekommen wurden wir direkt von unseren Guides, Martin und Vilho, begrüßt. Im üblichen BOI-Ankunftsstreß wurden wir erstmal ins Café der JuHe geschickt: 😀
Ankunft in der Jugendherberge

Da wieder gar keine Zeit war, um irgendetwas sinnvolles zu unternehmen, wurden die Mägen schnell in der Fast-Food-Hütte direkt vor der Juhe mit Cheeseburgern, Pommes und Cola gesättigt. Willkommen in Schweden. 🙂

Nach der practice session, in der die Teilnehmer versuchten, sich mit SPARC und Solaris anzufreunden, versuchten wir einen ersten Abstecher in die Stadt und Martin und Vilho zeigten uns ihr eindrucksvolles Schulgebäude (leider kein Bild, hat jemand eines?). Leider reichte die Zeit nicht für viel mehr und schon gab es Abendessen. Da langsam die Schatten länger wurden, wurde es auch langsam in der Sonne kalt.
Deutsches Team auf dem KTH-Campus

Als sehr lecker ist das Abendessen im „Restaurant Q“ auf dem Uni-Campus zu verzeichen. Zu den abgebildeten Salaten gab es noch frisches leicht süßliches Mohnbrot mit Salzbutter. Auch wenn man das, da es für alle dasselbe gab, es wohl als etwas schlicht bezeichen muß, fand ich es exzellent. Wie üblich konnte man so das fibers first gut einhalten. Weiter so, Schweden!
Abendessen im Restaurant Q